Vodafone will Milliarden energieproduzierende Geräte über Blockchain miteinander verbinden

Vodafone plant, Milliarden von dezentralen Energieerzeugungsanlagen mit Hilfe des Internet der Dinge und der Blockkettentechnologie mit den Netzen zu verbinden.

Der globale Telekommunikationsriese Vodafone hat sich mit dem Blockketten-Startup Energy Web (EWT) zusammengetan, um „Milliarden“ verteilter energieerzeugender Anlagen über Internet-of-things (IoT) und Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu verbinden.

Energy Web kündigte die Partnerschaft am 26. Mai mit Bitcoin Evolution an und gab bekannt, dass das Projekt SIM-zentrierte DLT mit der von Vodafone Business bereitgestellten IoT-Konnektivität kombinieren wird, um „sichere IDs für Energieanlagen zu erstellen“.

„Dies bedeutet, dass erneuerbare und verteilte Anlagen wie Windturbinen, Batterien, Wärmepumpen und Sonnenkollektoren sicher und effizient in Energienetze integriert werden können“, sagte Energy Web.

Vodafone ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich IoT mit über 100 Millionen Verbindungen weltweit. Die Nachricht scheint das EWT-Token von Energy Web auf neue Allzeithochs getrieben zu haben.

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Vodafone und Energie-Web

Die Firmen werden ein System entwickeln, das von der Art und Weise inspiriert ist, wie Telekommunikationsbetreiber Mobiltelefone sicher identifizieren, indem sie SIM-Karten für Netze verwenden, um verteilte Energiequellen zu identifizieren und zu verfolgen.

Das Smart-Grid-System wird durch die IoT-Technologie von Vodafone und das dezentrale Betriebssystem Energy Web unterstützt werden.

„Wir sehen die Konvergenz mehrerer Sektoren bei der Durchführung des Energiewechsels – des Energiesektors natürlich, aber auch der Automobilindustrie, der Telekommunikation und sogar des Finanzwesens“, sagte Walter Kok, Geschäftsführer von Energy Web.

Erik Brennei, Direktor von Vodafone Business IoT, erklärte: „Mit der wachsenden Zahl dezentralisierter, kohlenstoffarmer Geräte der neuen Generation wächst auch die Notwendigkeit, sie unabhängig von ihrem Standort sicher anzuschließen.

„Diese Verbindung muss einfach und sicher sein und sicherstellen, dass die Anlagen leicht an Energie- und Kommunikationsnetzwerke rund um den Globus angeschlossen und von diesen verwaltet werden können“, fügte er hinzu.

Vodafone erweitert die Erforschung von DLT

Während sich Vodafone seit vielen Jahren mit der Blockkettentechnologie beschäftigt, hat der Telekommunikationsgigant in den letzten Monaten verstärkt DLT eingesetzt.

Im März gab Vodafone bekannt, dass das Unternehmen DLT-Anwendungen für seine Lieferkette erforscht und Blockchain zur Rationalisierung interner Prozesse einsetzen will.

Im Jahr 2019 ermittelte Vodafone über 20 Anwendungsfälle für Blockchain in seinen weltweiten Betrieben, darunter Identität, Sicherheit und digitale Rechte.